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Euro-Institut
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

rSa, Alg II, Sozialhilfe: Mittel zur Sicherung des Existenzminimums in Frankreich, Deutschland und der Schweiz

Dieses Seminar hat am 6. Oktober 2011 in Kehl stattgefunden.


Programm und Dokumentation

Die Wirtschaftskrise hat die Situation der Arbeitnehmer hinsichtlich des Arbeitsmarktes geschwächt. Selbst wenn die Arbeitslosenquote in Deutschland und der Schweiz wieder auf ein niedriges Niveau zurückgegangen ist, bleibt die Arbeitslosigkeit im Elsass relativ hoch. Außerdem sind immer mehr Arbeitnehmer als „arme Arbeitnehmer“ zu betrachten (prekäre Haushalte z. T. an der Armutsgrenze). In diesem Kontext darf man sich Fragen zu den nationalen Strategien hinsichtlich der Sozialpolitik und Sozialhilfe zur Sicherung eines Existenzminimums stellen. Wie gehen Staaten mit der Verarmung einer immer größer werdenden Schicht der Bevölkerung um, während sie gleichzeitig die öffentlichen Finanzen in Krisenzeiten sichern sollen? Welche Prioritäten legen sie fest? Welche Hilfen schlagen sie vor? Unter welchen Voraussetzungen? Dieses Seminar bot den Teilnehmern eine Bestandsaufnahme: die unterschiedlichen nationalen Strategien in Frankreich, in Deutschland und in der Schweiz, ihre lokale Umsetzung, aber auch ein besseres Verständnis dieser Instrumente in einem grenzüberschreitenden Kontext wie hier am Oberrhein anhand von Fallstudien.


9.00:   Eröffnung des Seminars

Anne THEVENET, Stellvertretende Direktorin des Euro-Instituts

Friederike GROSSMANN und Cindy SCHILDKNECHT, Infobest Kehl-Strasbourg    

   

9.15:     Sozialstaat in Europa: Reaktionen auf die Krise? Auswirkungen auf die Sozialpolitik?  Welche Sicherung des Existenzminimums in Europa in Zeiten  der Wirtschaftskrise?  

Jean ZOUNGRANA, Universität Strasbourg und ESTES

 

9.50:   Nationalstrategien bezüglich Sozialhilfe und Sicherung eines Mindesteinkommens:  

In Frankreich insbesondere durch den « rSa »  

Beitrag von Emmanuel BASTIAN, Conseil Général du Bas-Rhin    

  

10.20:   Kaffeepause

 

10.40:   Nationalstrategien bezüglich Sozialhilfe und Sicherung eines Mindesteinkommens (Folge): In Deutschland hauptsächlich mit „Alg II“

Beitrag von Rabiye ERGÜN und Werner MORGENTHALER, Jobcenter, Landkreis Rastatt ·        

 

In der Schweiz mit der Sozialhilfe

Beitrag von Dr. iur. Claudia HÄNZI, Amt für soziale Sicherheit, Kanton Solothurn  

 

Diskussion/Moderation :

Anne THEVENET, Stellvertretende Direktorin des Euro-Instituts  

Friederike GROSSMANN und Cindy SCHILDKNECHT, Infobest Kehl-Strasbourg      

 

12.00:   Mittagessen


13.30:   Podiumsdiskussion 1: Nationale Fallstudien – Experten präsentieren mögliche Lösungen in den verschiedenen Ländern  

 

14.30:     Grenzüberschreitend: Arbeitslosigkeit, Sozialleistungen und Umzug – welche Rechte? Welche Möglichkeiten?

Friederike GROSSMANN und Cindy SCHILDKNECHT, Infobest Kehl-Strasbourg      

 

14.45:   Pause

 

15.00:   Podiumsdiskussion 2: Grenzüberschreitende Fallstudien – anwendbares Recht entsprechend der Fälle  

 

16.00:   Zusammenfassung und Ausblick      

 

16.15:   Evaluation des Seminars

 

16.30:   Ende des Seminars

// Fortbildungsprogramm

 
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