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Euro-Institut
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Sozial- und Solidarwirtschaft: Realität, Herausforderungen und Perspektiven für den Oberrhein

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Dieses Forum fand am 24. Oktober 2014 in Straßburg statt.


Programm und Dokumentation

In Europa arbeiten heute mehr als 11 Millionen Europäerinnen und Europäer im Bereich der Sozial- und Solidarwirtschaft.

 

Die Sozial- und Solidarwirtschaft repräsentiert ungefähr 10% des BIP und ist in nahezu allen Wirtschaftssektoren vertreten, u.a. in den Bereichen Gesundheit und Soziales, Sport und Freizeit, Bildung und Ausbildung, Banken und Versicherungen, Landwirtschaft, Industrie, Bau, Handwerk etc.

 

Die Sozial- und Solidarwirtschaft basiert auf Werten, die von der Europäischen Kommission im Rahmen der „Initiative für soziales Unternehmertum“ im Jahr 2011 definiert wurden.

 

Ein Unternehmen der Sozial- und Solidarwirtschaft zeichnet sich dadurch aus, dass

-         eher die gesellschaftlichen Auswirkungen seiner Arbeit als die Erwirtschaftung von Gewinnen für Eigentümer und Anteilseigner zählen;

-         seine Überschüsse hauptsächlich zur Erlangung dieser gesellschaftlichen Ziele einsetzt werden;

-        es in der Regel auf verantwortliche, transparente und innovative Weise, insbesondere durch Einbindung von Arbeitnehmern, Kunden und Interessengruppen geführt wird.

 

Die Straßburger Erklärung, die am 17. Januar 2014 im Anschluss an die interaktive Großveranstaltung „Sozialunternehmer/-innen: ihre Meinung zählt!“ verabschiedet wurde, unterstützt diese Initiative, indem sie zehn Handlungsvorschläge für die europäische Ebene vorschlägt.

 

Mit ihrem eigenen Werteverständnis, Methoden und gesellschaftlichen Stellenwert versteht sich die Sozial- und Solidarwirtschaft als Teil der Wirtschaft mit sozialem Nutzen, der im Dienste des Allgemeinwohls und des gesellschaftlichen Zusammenhalts agiert.

 

In diesem Rahmen gab der Präsident der Oberrheinkonferenz, gleichzeitig Präfekt der Region Elsass, den Impuls für die Organisation einer Veranstaltung, die den Austausch von Vereinen, Unternehmen und Institutionen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz über das Thema Sozial- und Solidarwirtschaft unter dem Gesichtspunkt des inklusiven Wachstums für die Oberrheinregion ermöglichen sollte. Ziel war es, mit der Sichtbarkeit und Weitergabe von bestehenden Erfahrungen die Entwicklung von grenzüberschreitenden Kooperationen zu fördern.

 


Presseecho, 25.-26.10.2014

08.15: Empfang der der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

09.00:
Eröffnung des Forums
Luis Martinez GUILLEN, Chef des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Straßburg

 

Vorstellung des Kontexts und der Ziele
Jacques GARAU, Generalsekretär für regionale und europäische Angelegenheiten, Präfektur der Region Alsace und des Bas-Rhin (Präsidenz der Oberrheinkonferenz)

 

 

09.20: Sozial- und Solidarwirtschaft: Eine gesellschaftliche Herausforderung - Die europäische Sicht
Anne SANDER, MdEP

09.40: Definition und Umsetzung der Sozial- und Solidarwirtschaft
Beitrag von Pierre ROTH, Geschäftsführer, CRESS ALSACE (Regionalkammer der Sozial- und Solidarwirtschaft)
Beitrag von Holger HOFFMANN, Stellv. Vorstand, Das Diakonische Werk der Evangel. Landeskirche in Baden e. V.
Beitrag von Prof. Dr. Thomas GEISEN, Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Soziale Arbeit, Institut Integration und Partizipation

Diskussion/Fragen 

10.40: PAUSE


 

11.10: SOZIALE INNOVATION


Sprachbarrieren überwinden, um die Kommunikation zwischen Europäern in der Arbeitswelt zu verbessern

Beitrag von Christophe BERNA, Präsident des Vereins B4Com

Innovative Partnerschaften Unternehmer-Vereine
Hans-Günther CLEV, Geschäftsführer, ZukunftsRegion Westpfalz und
Beitrag von Cécile DUPRE DE LA TOUR, Partnerschaftsmanager, ALSACE Active

DOCK Gruppe AG
Beitrag von Susanne EUGSTER und Sophie SCHIMMEL, Pers. Mitarbeiterinnen der Geschäftsführung, Dock Gruppe AG

Die Stadtgemeinschaft Straßburg und ihre innovativen Partnerschaften mit den Akteuren der Sozial- und Solidarwirtschaft
Beitrag von Jeanne BARSEGHIAN, Politische Vertreterin der Stadtgemeinschaft Straßburg, zuständig für Sozial- und Solidarwirtschaft
  
Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer



12.30: GEMEINSAMES MITTAGESSEN



14.00: BESCHÄFTIGUNG / AUSBILDUNG: STELLENWERT UND ROLLE DER SOZIAL- UND SOLIDARWIRTSCHAFT

Öko-Reinigungsservice GmbH und Nachhaltigkeit
Beitrag von Roland Z'ROTZ, Vorsitzender der Geschäftsführung, Öko-Reinigungsservice GmbH, Zürich

"Sozialklausel" bei der öffentl. Auftragsvergabe - Bau Tram Strasbourg - Kehl
Beitrag von Jean-Louis DOPPLER, Geschäftsführer, Relais Chantiers
Alain GIESI, Projektleiter TRAM, CTS (Compagnie des transports strasbourgeois)

Hans PFORTZER-REISS, Geschäftsführer, Arbeitsfördergesellschaft Ortenau GmbH (Afög)

Certi-Rhin - Grenzüberschreitendes Netzwerk der beruflichen Ausbildung "benachteiligter Personenkreise"
Beitrag von Danièle UTARD, Abteilungsleiterin, DRAAF (Regionaldirektion für Ernährung, Land- und Fortwirtschaft) und Pierre HOERTER, Präsident, Solivers
Dieter BLAEß, Abteilungspräsident am Regierungspräsidium Freiburg


Le pacte social local - Soziale Innovation und Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteuren 

Beitrag von Frédéric BIERRY, Vize-Präsident des Conseil General du Bas-Rhin und Präsident der "Commission des solidarités"

Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

 


15.30: Zentrale Herausforderungen der Sozial- und Solidarwirtschaft in Europa und Stellenwert/Rolle des Oberrheins
Jutta STEINRUCK, MdEP
Peter FRIEDRICH, Minister für den Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg
Philippe RICHERT, Präsident des Conseil Régional d'Alsace
Hansjörg BÖHRINGER, Vorsitzender, Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e. V.
Dr. Ansgar HORSTHEMKE, Bereichsleiter, Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband
Frédéric DECK, Präsident, CRESS Alsace 

17.00: Schlusswort
Stéphane BOUILLON, Präfekt der Region Elsass und des Bas-Rhin, Präsident der Oberrheinkonferenz

 

17.15: Ende des Forums


Nachstehend einige Fotos des Forums:
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// Fortbildungsprogramm

 
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