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Euro-Institut
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Deutsch-französisches Forum Berufs-(Krank-)/Gesundheit

Dieses Forum, organisiert von der Arbeitsgruppe "Arbeits- und Gesundheitsschutz über Grenzen hinweg" und koordiniert vom Euro-Institut, fand am 19.11.2015 im Europäischen Parlament in Straßburg statt.
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Auf beiden Seiten des Rheins gab es in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen, um die Arbeitsbedingungen und die Gesundheit der Beschäftigten zu verbessern und zu stärken. Dennoch sind wir nicht am Ziel. Die Anstrengungen müssen weitergeführt werden, um die Beschäftigten vor Berufskrankheiten zu schützen.


Eine Berufskrankheit ist eine Krankheit, die in der Anlage der Berufskrankheitenverordnung aufgeführt ist und durch berufliche physikalische, chemische oder biologische Einwirkung verursacht wurde. Berufskrankheiten verursachen Leid und können finanziell erheblich belasten, sowohl die Erkrankten wie auch die Unternehmen und die Solidargemeinschaft der Gesetzlichen Unfallversicherung.


Im Zentrum der betrieblichen Arbeitsschutzpolitik stehen heute das Gesundheitsmanagement und eine präventive Orientierung. Deshalb geht die Prävention von Berufskrankheiten uns alle an. Sie darf nicht nur das Thema von betrieblichen Arbeitsschutzexperten bleiben. Es ist überaus wirkungsvoll, Berufskrankheiten zu verhindern, nicht nur um Leid und sozialen Abstieg von den Erkrankten abzuwenden. Für den einzelnen Betrieb lohnt es sich auch aus ökonomischer Sicht.


Die deutsch- französische Arbeitsgruppe „Arbeits- und Gesundheitsschutz über Grenzen hinweg“ bot auf diesem Forum, ausgehend von Fallbeispielen, einen umfassenden Überblick über die Thematik „Berufskrankheiten“ in Deutschland und Frankreich. Im Zentrum stand dabei die Prävention. Aber auch das Feststellungsverfahren kam zur Sprache, sowie Aspekte der Kompensation.


Programm und Dokumentation

Moderation: Anne THEVENET, stellv. Direktorin, Euro-Institut

08.30: Empfang der Teilnehmer


10.00: Eröffnung des Forums
Luis MARTINEZ GUILLEN, Leiter des Informationsbüros Straßburg des Europäischen Parlaments
Anne SANDER, Mitglied des Europäischen Parlaments
Jutta STEINRUCK, Mitglied des Europäischen Parlaments
Thomas KAPP, Directeur de l'unité territoriale du Bas-Rhin, DIRECCTE Alsace
Beitrag von Georges LISCHETTI, Directeur des Risques Professionnels, Carsat Alsace-Moselle
Dr. med. Johannes WARMBRUNN, Referatsleiter Arbeit und Gesundheit, Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
Fabian RITTER, Leiter der Geschäftsstelle Landesverband Südwest, DGUV



10.45: Definitionen und Rechtsrahmen im Vergleich


Aus juristischer Sicht
Beitrag von Klaus MÜNCH, Leiter der Abteilung Rehabilitation und Leistung, Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie
Beitrag von Fabienne MULLER, wissenschaftl. Mitarbeiterin, Institut du Travail/Faculté de droit, Université de Strasbourg


Aus medizinischer Sicht
Beitrag von Prof. Dr. med. Susanne VÖLTER-MAHLKNECHT, Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung, Universitätsklinikum Tübingen
Beitrag von Prof. Dr. Maria GONZALEZ, Service de pathologie professionnelle et de médecine du travail, Hôpitaux Universitaires de Strasbourg


Discussion

12.30 - 14.00: Mittagessen



14.00: Prävention: Motivation, Instrumente und Herausforderungen - TEIL 1

Prävention von beruflichen Hauterkrankungen in der Praxis
Beitrag von Dr. Helmut WALTER, Aufsichtsperson, Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie, und

Dr. Axel SCHLIETER, médecin du travail, BASF SE
Beitrag - Teil 1, Beitrag - Teil 2, Beitrag - Teil 3, Beitrag - Teil 4


Prävention von beruflichen Erkrankungen
Beitrag von Dr. Nicolas BROSSET, Betriebsarzt, PSA Mulhouse

Discussion

15.10 - 15.40: Kaffeepause

15.40: Prävention: Motivation, Instrumente und Herausforderungen - TEIL 2

Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE)
Beitrag von Dr. Rolf ELLEGAST, stellv. Leiter des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA), und
Beitrag von Dr. Carl FAHR, Daimler Wörth
Beitrag von Thierry FASSENOT, Ingénieur conseil, Direction des Risques Professionnels, CNAMTS, und Mylène OBRINGER, Responsable Hygiène Sécurité Environnement, SOCOMEC

Discussion

16.50: Schlusswort

17.00: Ende des Forums


DOKUMENTATION "Arbeitsschutz über Grenzen hinweg: Beteiligte Behörden und Institutionen in Deutschland und Frankreich"



// Fortbildungsprogramm

 
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