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Euro-Institut
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Wenn Senioren Hilfe brauchen - Pflege in Deutschland und Frankreich

Dieses in Zusammenarbeit mit der ESTES (Ecole Supérieure en Travail Educatif et Social de Strasbourg), Infobest Kehl-Strasbourg und dem Conseil Départemental du Bas-Rhin organisierte Seminar, fand am 17. September 2015 in Kehl statt.


Programm und Dokumentation

Das Phänomen des demographischen Wandels hin zur Alterung der Gesellschaft ist heute in Frankreich und Deutschland so markant und relevant wie nie zuvor. In unserer Gesellschaft gibt es immer mehr Senioren, die es nicht mehr schaffen, ihren Alltag komplett selbständig zu bewältigen und bei der Verrichtung alltäglicher Tätigkeiten auf externe Unterstützung angewiesen sind.
Welche Lösungen gibt es? In dieser Frage liegt eine zentrale Herausforderung unserer Zeit, an deren Beantwortung in Frankreich und Deutschland ganz unterschiedlich herangegangen wird. Folgende Fragen können für beide Länder gestellt werden:

- Welche Rolle spielt die Solidarität in der Familie?
- Welche Langzeitpflegeangebote gibt es?
- Welche finanzielle Unterstützung kann man erhalten?
- Welche Unterstützung können pflegende Angehörige erwarten? Welche Qualifikationen müssen Pflegekräfte haben? Gibt es ausreichend Fachkräfte?

- Wie wird die Pflege finanziert? Über Zusatz- oder Pflegeversicherungen? Über gesetzliche Umlageverfahren?

Im Rahmen des Seminars wurde die Thematik in vergleichender Perspektive erschlossen, wobei vor allem grenzüberschreitende Herausforderungen herausgestellt wurden.

Diese Tagung fand im Rahmen der vom Conseil Départemental du Bas-Rhin organisierten "Alzheimer-Woche" statt.



09.00: Eröffnung, Einführung und Zielvorstellung
Beitrag von Christiane WOLFHUGEL, Conseillère départementale du Bas-Rhin
Bruno MICHON, Forschungs- und Entwicklungsbeauftragter, ESTES (Ecole Supérieure en Travail Educatif et Social de Strasbourg)
Cindy SCHILDKNECHT, Referentin, INFOBEST Kehl-Strasbourg
Anne THEVENET, stellv. Direktorin, Euro-Institut
 

09.30: Wie reagieren, wenn Senioren Hilfe brauchen?
 

09.50: Pflege - Anthropologischer Ansatz: Wie reagiert unsere Gesellschaft auf die Pflegebedürftigkeit ihrer Senioren?


Die Entwicklung der öffentlichen Politiken hinsichtlich der Alterung der Gesellschaft
- in Frankreich

Beitrag von Michèle SLAOUI, stellv. Direktorin, Ecole Supérieure en Travail Educatif et Social (ESTES)
Weitere Informationen
- in Deutschland
Beitrag von Prof. Dr. Berthold DIETZ, Professor für Soziologie und Sozialpolitik, Evangel. Hochschule Freiburg


10.45: Pause

11.00: Pflege - Technischer Ansatz: Rechtsrahmen, Zuständigkeiten, Akteure und Leistungen
- in Frankreich
Beitrag von Brigitte KLEIN, Leiterin des ESPAS (Senioren-Informationszentrum) Bischheim, Conseil Départemental du Bas-Rhin

- in Deutschland
Beitrag von Ralph SCHLEGEL, Leiter des Competence Centers Pflegeversicherung der AOK 


12.00: Gemeinsames Mittagessen & Möglichkeit der Besichtigung des "Diamantic" (eine Modellwohnung, in der neue Technologien vorgestellt werden, die Senioren in ihrem Alltag unterstützen können) 

 

 

13.45: Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Systeme im Spiegel grenzüberschreitender Herausforderungen

Bruno MICHON, Forschungs- und Entwicklungsbeauftragter, ESTES (Ecole Supérieure en Travail Educatif et Social de Strasbourg)
Cindy SCHILDKNECHT, Referentin, INFOBEST Kehl-Strasbourg
Anne THEVENET, stellv. Direktorin, Euro-Institut 

 

12.40: Pause & Möglichkeit der Besichtigung des "Diamantic"



15.00: Altenpflege und soziale Innovation im Pflegesektor
Innovationen für die Selbständigkeit im Alter - Département du Bas-Rhin

Beitrag von Stéphanie SCHWOOB, Projektleiterin Innovation, Direction du Développement Economique, Territorial et International, Conseil Départemental du Bas-Rhin

CAREACTING - Digitaltechnische Unterstützung für pflegende Angehörige
Beitrag von Jérémy COSSE, Vorsitzender und Mitbegründer des Vereins CAREACTING

 

Alt werden in vertrauter Umgebung - Das Dorf übernimmt den Generationenvertrag
Beitrag von Gerhard KIECHLE, Bürgermeister von Eichstetten a.D.

Bürgerengagement sichert Teilhabe - Erfahrungen und Praxisbeispiele aus der stationären und ambulanten Altersarbeit
Beitrag von Iren STEINER, Fachberatung Agentur "Pflege engagiert"



Diskussion

16.45: Evaluierung des Seminars

 

17.00: Ende des Seminars


// Fortbildungsprogramm

 
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