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Euro-Institut
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Gesundheitsversorgung ohne Grenzen

Behandlungen im Nachbarland: Realitäten, Herausforderungen, Risiken und Chancen?

In den deutsch-französisch-schweizerischen Grenzregionen ist grenzüberschreitende

Mobilität zum Alltag geworden, sei es um zur Schule zu gehen, zu arbeiten, einzukaufen oder seine Freizeit zu gestalten. Dies betrifft auch die Gesundheits-versorgung und führt zu neuen Anforderungen in diesem Bereich.

 

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung stellt sich zudem die Frage, wie grenzüberschreitende Behandlungen dazu beitragen können, auch künftig eine wohnortnahe und hochwertige Patientenversorgung zu gewährleisten.

 

Dies setzt allerdings voraus, dass die Kosten der grenzüberschreitenden Behandlung optimal übernommen werden können – trotz der Unterschiede der Krankenversicherungssysteme, der Tarife und der Modalitäten der Kostenübernahme in den jeweiligen Ländern.

 

Ziel dieses Workshops ist es, einen Austausch zu den Modalitäten der Kostenübernahme von grenzüberschreitenden Behandlungen in den jeweiligen Ländern zu ermöglichen, Best-Practices aufzuzeigen und gemeinsam konkrete Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren.

 

Workshopbericht

Programm

Die verfügbaren Präsentationen sind unterstrichen und können mit einem Doppelklick aufgerufen werden.


6.10.2016



9.00 - 9.30: Empfang, Registrierung der Teilnehmenden und Stehimbiss
 

9.30 - 9:45:
Grußwort
Judith HAUGWITZ, Bundesministerium für Gesundheit

9.45 - 11.15:
Drei Länder, drei Wege der Übernahme von Behandlungskosten in Deutschland, Frankreich und der Schweiz

Rolf Dieter MÜLLER, Vorsitzender des Vorstandes a. D., AOK Berlin - Die Gesundheitskasse - Strategieberater in der Gesundheits- und Versicherungswirtschaft

Nicole LEOPOLD, Koordinatorin der Abteilung Gestion du dossier du client / Service des affaires internationales, Caisse Primaire d'Assurance Maladie du Bas-Rhin

Patricia MÄDER, Leiterin Sektion Rechtliche Aufsicht, Bundesamt für Gesundheit (BAG), Bern

Broschüre "Krankenversicherungssysteme und Übernahme der Behandlungskosten in Deutschland, Frankreich und der Schweiz"

11.15 - 12.15:
Patientenmobilität und Kostenübernahme von grenzüberschreitenden Behandlungen: Potentiale und Grenzen der bestehenden Rechtsrahmen

Nationale Kontaktstelle: Stand der Umsetzung der Richtlinie 2011/24/EU
Bernd CHRISTL, Leiter, Nationale Kontaktstelle für die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung

Die VO (EG) 883/04: der sichere Weg für eine Behandlung im Nachbarland?
Dr. Sophie GERMONT, Referentin, GKV-Spitzenverband, Abteilung Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland

Rahmenabkommen über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich
Élodie BOCÉNO, Chargée de mission Europe et relations franco-allemandes, Délégation aux affaires européennes et internationales - Ministère des Affaires sociales et de la santé

Patientenmobilität an der schweizerischen Grenze
Patricia MÄDER, Leiterin Sektion Rechtliche Aufsicht, Bundesamt für Gesundheit (BAG), Bern

12.15 - 14.00: Mittagessen

13.45 - 15.00
PODIUMSDISKUSSION: Kostenübernahme von grenzüberschreitenden Behandlungen: Realität und Herausforderungen aus der Sicht der Krankenkassen

Moderation: Dr. Peter INDRA, Leiter des Gesundheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt


In Deutschland:

Dirk FISCHBACH, Barmer GEK


In Frankreich:

Christine AUREGGIO, Teamkoordinatorin, Service des affaires internationales, Caisse Primaire d'Assurance Maladie du Bas-Rhin


In der Schweiz:

Marc SCHWARZ, CEO, Gemeinsame Einrichtung KVG


15.00 -15.30: Kaffeepause

15.30 - 16.15:

PODIUMSDISKUSSION: Best Practices und Optimierungsmöglichkeiten in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung
Moderation: Peter ZEISBERGER, Abteilungspräsident, Regierungspräsidiumt Karlsruhe

Behandlung von Patienten im Rahmen grenzüberschreitender Projekte - Patientenmobilität unbürokratisch unterstützt

Rainer BAUDERMANN, Fachbereitsleiter Versorgungsmanagement, AOK Baden-Württemberg

Instrumente zur Überwindung von Hürden zur Gesundheitskooperation - Beispiel von der französisch-belgischen Grenze
Pierre BONATI, Beauftragter für grenzüberschreitende Behandlungen bei der MGEN

16.15 - 17.00:
ABSCHLUSSPANEL: Weiterentwicklung der Kostenübernahme von grenzüberschreitenden Behandlungen - Perspektiven und Ausblick
Moderation: Dr. Peter INDRA, Leiter des Gesundheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt

Peter ZEISBERGER, Abteilungspräsident, Regierungspräsidiumt Karlsruhe
 
René NETHING, Délégué Départemental de l'Alsace, ARS Alsace, Champagne-Ardenne, Lorraine

Karin MERTENS, Responsable mission relations internationales, ARS Alsace, Champagne-Ardenne, Lorraine

// Fortbildungsprogramm

 
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Villa Rehfus
Rehfusplatz 11
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