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Euro-Institut
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der Bewährungsüberwachung

Umsetzung des europäischen Rahmenbeschlusses 2008/947/JI aus 2008

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Diese Tagung fand vom 10.-11.03.2016 im Europäischen Parlament in Straßburg statt.


Programm und Dokumentation

Im Jahr 2008 trat der europäische Rahmenbeschluss über die Anerkennung und Überwachung von Bewährungsstrafen, alternativen Sanktionen und bedingten Verurteilungen in Kraft. Ziel dieses Rahmenbeschlusses ist u.a. die Erleichterung der sozialen Wiedereingliederung einer verurteilten Person, die Verbesserung des Opferschutzes sowie die Erleichterung der Anwendung angemessener Bewährungsmaßnahmen und alternativer Sanktionen auf Straftäter, die nicht im Urteilsmitgliedstaat leben. Während der Phase, in der der Rahmenbeschluss sowohl in Deutschland als auch in Frankreich umgesetzt wird, entstand der Wunsch, sich bei einer gemeinsamen Tagung mit den neuen gesetzlichen Regelungen vertraut zu machen und insbesondere die Bedarfe für die Grenzregion herauszuarbeiten. Die Kooperation mit dem Europäischen Parlament gewährleistet, dass der europäische Kontext anschaulich erlebt wird.


10.03.2016 - Erster Tag

Moderation: Margot BONNAFOUS, Euro-Institut

9.30: Empfang der Teilnehmenden

10.00: Eröffnung der Tagung
Luis MARTINEZ GUILLEN, Leiter des Informationsbüros Straßburg des Europäischen Parlaments
Nathalie GRIESBECK, Mitglied des Europäischen Parlaments
Michael ROTHÄRMEL, Referent, Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz
Mouad RAHMOUNI, Chef du Département des Politiques d'Insertion de Probation et de Prévention de la Récidive (DPIPPR), Direction interrégionale des services pénitentiaires Est-Strasbourg
Marc CERON, Präsident der CEP (Confederation of European Probation)

10.30: Einführung
Peter RECKLING, DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik


I - RECHTSGRUNDLAGEN UND RAHMENBESCHLUSS


10.50: Die Verortung der Bewährung in den Rechtssystemen Deutschlands und Frankreichs
Beitrag von Mouad RAHMOUNI, Chef du Département des Politiques d'Insertion de Probation et de Prévention de la Récidive (DPIPPR), Direction interregionale des services pénitentiaires Est-Strasbourg
Beitrag von Avner AZOULAY, Präsident der Strafkammer, Landgericht Saverne
Beitrag von Stefan HEISE, Richter am Amtsgericht, Amtsgericht Kehl

11.30: Der EU-Rahmenbeschluss über die Anerkennung und Überwachung von Bewährungsstrafen und alternativen Sanktionen - aktueller Stand der Umsetzung in Deutschland und Frankreich
Beitrag von Michael ROTHÄRMEL, Referent, Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz
Francis STOLIAROFF, Magistrat chargé de mission pour les négociations des normes pénales internationales, Direction des Affaires Criminelles et des Grâces, Ministère de la Justice

12.30: Die Umsetzung des Rahmenbeschlusses - Beispiele aus anderen europäischen Ländern
Beitrag von Marc CERON, Präsident der CEP (Confederation of European Probation)

13.00 - 14.30: Mittagessen

II - STRUKTUREN UND PRAXIS DER BEWÄHRUNGS- UND STRAFFÄLLIGENHILFE IN DEUTSCHLAND UND FRANKREICH

14.30: Die Akteure der Bewährungs- und Straffälligenhilfe - Zuständigkeiten, Aufgaben und Zusammenarbeit
Beitrag von Peter RECKLING, DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik
Beitrag von Ulrike JENSEN, Bewährungshelferin, ehrenamtl. Präsidiumsmitglied des DBH-Fachverbandes für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik
Beitrag von Alexandre KRAUSHAAR, Juge d'application des peines, Tribunal de Grande Instance de Saverne
Beitrag von Frédéric HANKUS, Adjoint au Directeur du Service pénitentiaire d'insertion et de probation (SPIP) du Haut-Rhin

15.45: Kaffeepause

16.15: Die Umsetzung der Auflagen und Weisungen: Interventionsmethoden und Kooperationen mit weiteren Partnern
Beitrag von Angelika ROTH, Geschäftsführerin Soziale Rechtspflege Ortenau e. V.
Beitrag von Sandra WEISS, Zentralbereich Sozialarbeit, NEUSTART gGmbH
Beitrag von Daniel VONTHRON, Directeur fonctionnel du Service pénitentiaire d'insertion et de probation (SPIP) du Haut-Rhin

17.45: Diskussion über die wichtigsten Unterschiede der beruflichen Praxis in Deutschland und Frankreich

18.15: Ende des ersten Seminartages

11.03.2016 - Zweiter Tag

III - DIE SICHT DER PRAKTIKER

9.00: Praxisfälle aus dem grenznahen Bereich
Beitrag von Ulrike JENSEN, Bewährungshelferin, ehrenamtl. Präsidiumsmitglied des DBH-Fachverbandes für Soziale Arbeit, Strafrecht und KriminalpolitikBe Luis MARTINEZ GUILLEN, Leiter des Informationsbüros Straßburg des Europäischen Parlaments
Beitrag von Michel URBAN, Bewährungshelfer, SPIP de la Moselle, Außenstelle Sarreguemines

10.15: Pause "Open Space"

11.00: Sammeln der bestehenden Bedarfe
Marie COLIN, Bewährungshelferin, Fortbildungsreferentin, DISP Est-Strasbourg
Richter am Amtsgericht STefan HEISE, Amtsgericht Kehl

11.30: Die Anwendung des Rahmenbeschlusses im transnationalen und grenzüberschreitenden Kontext - Potenziale und bestehende Hemmnisse
Michael ROTHÄRMEL, Referent, Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz
Francis STOLIAROFF, Magistrat chargé de mission pour les négociations des normes pénales internationales, Direction des Affaires Criminelles et des Grâces, Ministère de la Justice

12.00: Schlusswort
Peter RECKLING, DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik
Valérie DECROIX, Directrice interrégionale des services pénitentaires Est-Strasbourg

12.30: Ende der Tagung

// Fortbildungsprogramm

 
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