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Euro-Institut
Institut pour la coopération transfrontalière

Deutsch-französisches Forum "Auswirkung der Digitalisierung auf Gesundheit und Arbeitsplatz"

Arbeiten 4.0, Telearbeit und Prävention

Dieses Forum fand am 23.11.2017 im Europäischen Parlament in Straßburg statt.


Programm und Dokumentation


Nach der in den letzten Jahrzehnten zunehmenden Automatisierung in der industriellen Produktion ist in allen Lebensbereichen die Einbeziehung des global verfügbaren schnellen Internets sowie der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien festzustellen. Die intelligente Vernetzung von Menschen, Maschinen, Objekten und digitalen Systemen kennzeichnet ein neues Zeitalter, das uns unter dem Begriff "Industrie 4.0" immer häufiger begegnet. Die damit verbundene Zielsetzung einer schnelleren und flexibleren Produktion durch dezentrale Steuerung generiert eine nachhaltige Veränderung der Arbeitswelt mit unmittelbaren Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und Qualifikationsanforderungen.

 

Diese Veränderungen der Arbeitswelt durch zunehmende Flexibilisierung auf Basis mobiler Informations- und Kommunikationstechnik sind dem Sammelbegriff "Arbeiten 4.0" zuzuordnen. Es etablieren sich neue Beschäftigungsformen im Hinblick auf Arbeitszeit und Arbeitsort, wie z. B. Telearbeit, die branchenübergreifend auch in Dienstleistungsunternehmen und in der Verwaltung anzutreffen sind. Insbesondere bei der Telearbeit sind innerhalb der Europäischen Union länderspezifische Ausprägungen festzustellen.

 

Neben den Chancen, die die neue Arbeitswelt bietet, sind mit den atypischen Arbeitsformen auch Risiken verbunden, die in Bezug auf Gewährleistung von Sicherheit und Schutz der Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit gleichzeitig Konsequenzen in der Prävention erforderlich machen. Schwerpunkte stellen neue Kriterien in der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung dar, mit besonderem Augenmerk auf verursachende Faktoren der psychischen Fehlbelastung.

 

Angesichts dieser Herausforderung an die Verantwortlichen der Themenbereiche Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wurde im Rahmen dieses Forums angestrebt, Erfahrungen auszutauschen, Informationen zu vermitteln und Impulse zu geben, um insbesondere den Schutz der Gesundheit der Beschäftigten beim "Arbeiten 4.0" zu gewährleisten.

 

PROGRAMMFLYER


 


Die verfügbaren Präsentationen sind unterstrichen und können mit einem Doppelklick aufgerufen werden. 

23.11.2017

Moderator des Tages
Georg WALTER, Direktor des Euro-Instituts

8.30: Eintreffen und Anmeldung der Teilnehmenden mit Einlasskontrolle - Empfangskaffee

9.30: Eröffnung des Forums

Luis MARTINEZ GUILLEN, Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Straßburg
Anne SANDER, Mitglied des Europäischen Parlaments
Jutta STEINRUCK, Mitglied des Europäischen Parlaments

9.50: Kontext und sozio-ökonomischer Rahmen in Frankreich und Deutschland
Beitrag von Volker WETZ, Abt. Arbeitspolitik, Südwestmetall
Beitrag von Amélie MAUROUX, Adjointe au chef du département Conditions de travail et Santé, DARES 

10.10: Begrifflichkeit und Definition des Rahmens im Vergleich
- aus rechtlicher Sicht

Beitrag von Philippe SOLD, Directeur Régional adjoint, Responsable du Pôle Politiques du Travail, DIRECCTE Grand Est

Beitrag von Dr. med. Gerhard BORT, Referatsleiter, Referat 96 - Arbeitsmedizin, Staatl. Gewerbearzt, Regierungspräsidium Stuttgart

 

10.40: Kaffeepause

 

11.00: Begrifflichkeit und Definition des Rahmens im Vergleich
- aus medizinischer Sicht

Beitrag von Prof. Dr. Stefan LETZEL, Leiter des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Universität Mainz
Beitrag von Prof. Dr. Maria GONZALEZ, Chef du Service Pathologie Professionnelle et Médecine du Travail, Hôpitaux Universitaires de Strasbourg

- aus Sicht der Betriebe und der Wissenschaft
Beitrag von Patrick REIMERINGER, Directeur général Bürkert Fluid Control Systems, Bürkert S.A.S.
Dr.-Ing. Manfred DANGELMAIER, Leiter Geschäftsfeld Engineering-Systeme, Fraunhofer IAO

 

Diskussion

 

12.20: Mittagessen

 

14.15: Prävention: Impulse für die eigene berufliche Praxis
Telearbeit: Status Quo und Herausforderungen
Beitrag von Matthias MORATH, Referat 68 Arbeit und Gesundheit, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Beitrag von Philippe SOLD, Directeur Régional adjoint, Responsable du Pôle Politiques du Travail, DIRECCTE Grand Est
Beitrag von Liliana GORLA, DRH, Siemens France S.A.S.
Beitrag von Prof. Dr. Stefan LETZEL, Leiter des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Universität Mainz

 

Diskussion

 

15.30: Gesundheitszustand und Praxis digitaler Verbindung von Führungskräften
Beitrag von Dr. Myriam CLAUDE, Médecin du travail, Orange S.A.


Diskussion

 

16.00: Neue Arbeitsprozesse und Arbeitsgestaltung durch Digitalisierung, neue Chancen für die Arbeitsmedizin
Beitrag von Dr. Falko PAPENFUSS, Leitender Werkarzt, Robert Bosch GmbH

 

Diskussion

 

16.30: Schlusswort und Ausblick im Hinblick auf den Arbeitsschutz
Dr. Johannes WARMBRUNN, Referatsleiter, Referat 68 Arbeit und Gesundheit, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Georges LISCHETTI, Directeur des risques professionnelles, CARSAT Alsace-Moselle
Danièle GIUGANTI, Directrice Régionale, DIRECCTE Grand Est

 

17.00: Ende des Forums
Infostop im Sitzungssaal des Europäischen Parlaments


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// Programme de formation

 
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