Das Euro-Institut unterstützt und begleitet die Fortbildungsseminare für Energieeffizienz in Gebäuden des Netzwerks für Energie und Klima der Trinationalen Metropolregion Oberrhein, TRION.
Die Aufgaben des Euro-Instituts bei diesem Fortbildungsprojekt sind vielfältig. Zunächst organisierte das Institut das erste Seminar der Reihe zum Thema „Die grenzüberschreitende Mobilität der Fachleute aus der Baubranche“, dessen Zielsetzungen insbesondere darin bestanden, die Teilnehmenden mit den unterschiedlichen Bestimmungen im Bauwesen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz und der Bedeutung der interkulturellen Dimension für die Zusammenarbeit vertraut zu machen.
Neben organisatorischen und koordinierenden Aufgaben wurde das Euro-Institut auch um seine Unterstützung hinsichtlich pädagogischer Aspekte gebeten. Gerne gibt das Euro-Institut hier seine Erfahrung und seine spezifische Methodik im Bereich der grenzüberschreitenden Fortbildung weiter.
Im März organisierte TRION gemeinsam mit dem Euro-Institut und den Koordinatoren der einzelnen Seminare einen Workshop, bei dem Margot Bonnafous, Fortbildungsreferentin am Euro-Institut, die Koordinatoren der Seminare mit den besonderen Anforderungen des Managements grenzüberschreitender Fortbildungen vertraut machte. So wurden beispielsweise neben praktischen Aspekten wie der Berücksichtigung der in jedem Land üblichen Arbeitszeiten und Pausen auch die Anforderungen angesprochen, die durch die unterschiedlichen Sprachen und Kulturen bedingt sind. So ist es z. B. bei deutsch-französischen Fortbildungen unumgänglich, für eine (Simultan-) Übersetzung und die entsprechende Technik Sorge zu tragen. Weitere Erfolgsfaktoren grenzüberschreitender Fortbildungen sind die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lern- und Kommunikationsstile sowie eine Moderation, die der besonderen Situation Rechnung trägt.
