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18.09.2014 00:00 Alter: 5 yrs

Am 18. September konnten die Mitglieder des Projekt PAT-TEIN ihre Arbeitsergebnisse im Europäischen Parlament vorstellen


Die Partner sind von einem überzeugt und zwar, dass Kooperieren alles andere als selbstverständlich ist! Hierzu sind Zeit, Neugierde, Toleranz und die Kenntnis des Anderen nötig. Kooperieren bedeutet ständige Achtsamkeit und erfordert die Entwicklung von besonderem Wissen, Können und persönlichkeitsbezogener Kompetenz.

Die Toolkits, die für vier europäische Pilotgrenzregionen, auf Grundlage der an der deutsch-französischen Grenze verfügbaren Tools, erarbeitet wurden, wenden sich speziell an diese gelegentlichen oder ständigen Akteure der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit (www.pat-tein.eu).

Die Referenten konnten aufzeigen, dass ein Transfer ein Weg voller Hindernisse ist, auch wenn er anfangs einfach erscheint. Mit einem, der eigenen Grenze angepassten, pädagogischen Werkzeug für die Fortbildung von Projektleitern zu arbeiten, führt dazu, sich alle Fragen zu stellen, auf den Grund der Unterschiede zu gehen und den Anderen ausführlich kennenlernen zu wollen, um ihn besser verstehen zu können. Es geht auch darum, gute pädagogische Wege zu finden, die den verschiedenen Kulturen angepasst sind, um nützliche Kompetenzen und Kenntnisse weiterzugeben. Auch hat die interkulturelle Ebene in diesem Transferprozess einen sehr großen Stellenwert eingenommen, wie dies auch bei den vier abschließenden Toolkits der Fall ist.

In dieser Abschlusskonferenz wurde die von den acht Partnern über zwei Jahre hinweg geleistete Arbeit von den drei anwesenden EU-Abgeordneten außerordentlich und herzlich gewürdigt.

Martine Anderson sicherte dem Netzwerk ihre Unterstützung zu und betonte, wie wichtig es sei, die Werkzeuge der Kooperation über die Fortbildung allen zugänglich zu machen: Nicht nur Spezialisten, sondern auch Akteuren aus dem Bereich der Gesundheit, der Wirtschaft usw., die jeden Tag vor die Möglichkeit gestellt werden können, zu kooperieren, um den Alltag der Bürger zu verbessern.    

Anne Sander ihrerseits machte auf vier Etappen aufmerksam, die sie für wichtig hält, um die Akteure zu professionalisieren: Bekanntmachen der Kooperation und ihrem Nutzen sowie der bereits existierenden Werkzeuge; Ausprobieren und Experimentieren; Austausch guter Praktiken und schließlich Vorbeugung potenzieller Hindernisse und Vorausnahme sich bietender Gelegenheiten. Das Netzwerk TEIN beweist dies in allen Etappen, kann handeln und den Akteuren Hilfestellung leisten.

Matt Carthy und Nathalie Verschelde von der Europäischen Kommission (GD Regio), betonten, dass diese Toolkits bald in vielen anderen europäischen Grenzregionen benutzt werden, da der Bedarf wirklich existiert: Zukunftsweisende Aussichten für das PAT-TEIN-Projekt und die Netzwerkmitglieder !