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06.11.2015 00:00 Alter: 4 yrs

Auf Einladung der Union-Stiftung, Saarbrücken: Vortrag über die französische Territorialreform und über die möglichen Konsequenzen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit entlang der deutsch-französischen Grenze


Die jüngste Territorialreform in Frankreich führt ab 2016 zu einer Verringerung der Anzahl der französischen Regionen. Im Zuge dieser Reform kommt es auch zur Zusammenlegung der drei Regionen Alsace, Lorraine und Champagne-Ardenne, die zukünftig die gemeinsame Nachbarregion der drei an Frankreich angrenzenden Bundesländer (Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg) bilden werden.

Auf Einladung der saarländischen Union-Stiftung behandelte Georg Walter in einem Vortrag am 05. November 2015 in Saarbrücken neben den Inhalten und konkreten Konsequenzen der Gebietsreform auch die mit dieser Entwicklung verbundenen Herausforderungen und Chancen für die interregionale, grenzüberschreitende Zusammenarbeit entlang der deutsch-französischen Grenze. Im Rahmen der Diskussion mit den 120 Besuchern wurde dabei auch die Frage nach einer engeren Abstimmung zwischen den beiden institutionalisierten Kooperationsräumen (Oberrhein und Großregion) sowie insbesondere auch zwischen den drei an Frankreich angrenzenden deutschen Bundesländern diskutiert.