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28.03.2018 15:55 Alter: 2 yrs

Castle Talks on Cross Border Cooperation - Do borders help to foster intercultural undestanding?


Am 19. und 20. März fanden im Château de Pourtalès in Straßburg die vierten Castle Talks on Cross Border Cooperation statt, eine Reihe von Konferenzen im Rahmen des Jean-Monnet-Projekts über Konflikte und Zusammenarbeit in den Grenzregionen der Europäischen Union. Mit dem Ziel, die Frage „Do borders help to foster intercultural undestanding ?“ zu beantworten, war diese letzte Sitzung dem Thema Interkulturalität im grenzüberschreitenden Kontext gewidmet. Zu diesem Zweck wurden Praktiker der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und Masterstudenten zusammengeführt, um Erfahrungen und Kenntnisse über grenzüberschreitende Regionen austauschen zu können.

 Der erste Tag bot die Gelegenheit dieses Problem mit einem praktischen und akademischen Ansatz anzugehen, der auf der Untersuchung von Einzelfällen basiert. Am Vormittag interessierten sich Fachleute und Forscher für das Grenzgebiet zwischen Deutschland und Polen, am Nachmittag dann für das Grenzgebiet zwischen Polen und der Tschechischen Republik. Den Vorträgen folgte zu Beginn des Abends ein Runder Tisch, an dem sich die verschiedenen Referenten untereinander und mit dem Publikum über das Thema Interkulturalität in grenzüberschreitenden Regionen austauschen konnten.

 Nach einer Einführung von Geographen und Praktikern aus verschiedenen Instituten zur  grenzüberschreitenden Zusammenarbeit stand der zweite Tag ganz im Zeichen der studentischen Präsentationen. Ihre Interventionen und die Kommentare der anwesenden Wissenschaftler und Fachleute ermöglichten es, spezifische Themen wie die Krise der Migranten anzugehen und einen Vergleich mit Beispielen außereuropäischer Grenzen, wie der Grenze zwischen Mexiko und den USA, herzustellen.

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