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Das Euro-Institut begleitete das deutsch-französische Bürgerbeteiligungsprojekt „Common Ground SaarMoselle“
Das Euro-Institut begleitete die Experimentierphase des Projekts Common Ground SaarMoselle, eine Initiative, deren Ziel unter anderem die Einrichtung eines grenzüberschreitenden Bürgerrats ist.
Unter dem Motto „Common Ground – Über Grenzen mitgestalten!“ fördert die Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen einer dreijährigen Pilotphase (2022-2025) acht Grenzregionen bei der Einleitung von Prozessen der grenzübergreifenden Bürgerbeteiligung sowie beim Aufbau nachhaltiger Beteiligungsstrukturen. Grenzregionen bieten viel Potenzial, aber die Kooperation wird oft durch unterschiedliche Hindernisse erschwert. Durch das Programm soll eine verbindende Beteiligungskultur zwischen Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und lokaler Bevölkerung beiderseits der Grenze etabliert werden. Ziel ist die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung bei der Gestaltung und Entwicklung ihrer Grenzregion, sowie die Stärkung des Zusammenhalts über die Grenze hinweg, Förderung der Offenheit und Solidarität, sowie das Wecken von Verständnis für andere kulturelle Sichtweisen.
Das Projekt „Common Ground SaarMoselle – Für eine gemeinsame Grenzregion von morgen! / Ensemble, créons une région sans frontières!“ wird federführend von der Landeshauptstadt Saarbrücken (LHS) und dem Gemeindeverband Forbach (CAFPF) mit der Begleitung des Euro-Institus umgesetzt. Weitere Partner sind der Conseil de Développement Forbach und Europ’age SaarLorLux e.V.; als assoziierte Partner fungieren der Eurodistrict SaarMoselle und der Regionalverband Saarbrücken. Ziel ist es, erstmalig einen grenzübergreifenden, deutsch-französischen Bürger:innenbeirat im Eurodistrict SaarMoselle zu gründen.
Die vierzig per Los bestimmten Mitglieder des Rates tauschten sich in sechs thematischen Arbeitssitzungen über die verschiedenen Handlungsfelder der territorialen Strategie aus: Interkulturalität und Zweisprachigkeit; Wirtschaftliche Entwicklung; Stadtplanung und Mobilität; Gesundheit; Tourismus, Anpassung an den Klimawandel. Am 11. März fand eine letzte Plenarsitzung statt, um die von den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Vorschläge zu konsolidieren und zu finalisieren. Das Euro-Institut durfte die Sitzungen mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Deutschland und Frankreich moderieren und den Prozess dokumentieren.
Foto: Euro-Institut
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