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28.10.2016 00:00 Alter: 4 yrs

Das ITEM (Institute for Transnational and Euregional cross border cooperation and mobility) feiert sein einjähriges Bestehen


Das ITEM feierte am 28.10.2016 sein einjähriges Bestehen in den Räumlichkeiten, in denen vor 25 Jahren die Mitgliedsstaaten den Vertrag von Maastricht unterzeichnet haben.

Zu diesem Anlass war ein aktuelles Thema ausgewählt worden: „Europa unter Druck: Folgen für Grenzregionen – 25 Jahre nach dem Vertrag von Maastricht“. In einem Klima, das von der Rückkehr von Grenzkontrollen oder dem Brexit geprägt ist, gaben die Vorträge die Gelegenheit, Fragen zur grenzüberschreitenden Mobilität und der Unionsbürgerschaft zu stellen. Das ITEM hat außerdem seinen Bericht über grenzüberschreitende Auswirkungen 2016 vorgestellt. Dieser behandelt unterschiedliche Themen wie zum Beispiel die Implementierung des INTERREG-Programms an der niederländischen Grenze, die Auswirkungen des neuen Steuerabkommens zwischen Deutschland und den Niederlanden und die Auswirkung der Koordination der Systeme der sozialen Sicherheit (der vollständige Bericht wird in Kürze auf der Internetseite des ITEM auf Englisch, Deutsch, Französisch und Niederländisch zu finden sein). Anne Thevenet, stellvertretende Direktorin des Euro-Instituts, diskutierte die Ergebnisse dieser Folgenabschätzung während einer Gesprächsrunde.

Die Kultur der Folgenabschätzung, verlässliche und vergleichbare statistische Daten jenseits der Grenzen, die notwendige Einbeziehung von Experten der behandelten Fachbereiche, aber auch die von Experten der Zusammenarbeit oder sogar von Bürgerinnen und Bürger, gehörten zu den Punkten, die als wesentliche Bestandteile einer erfolgreichen Folgenabschätzung hervorgehoben werden konnten.