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09.10.2020 11:21 Alter: 13 days

Eine Fortbildung zur nachhaltigen Stadtentwicklung im Online-Format !


Am 6. Oktober stand die nachhaltige Stadtentwicklung im Mittelpunkt eines Online-Seminares, an dem gut vierzig Personen teilnahmen. Diese vom Euro-Institut organisierte Fortbildung mit Simultanübersetzung ermöglichte es Interessierten, einen Überblick über das Thema nachhaltige Stadtentwicklung und aktuelle Entwicklungen sowohl in Deutschland als auch in Frankreich zu gewinnen.

Das Online-Seminar bestand aus zwei Modulen. Der Vormittag begann mit einer Einführung von Philippe Hamman, Professor am Institut für Stadt- und Raumplanung der Universität Straßburg, in die Kernbegriffe, die mit einer „nachhaltigen Stadt“ einhergehen. Bruno Michon von der Ecole Supérieure Européenne de l’Intervention Sociale (Europäische Hochschule für soziale Arbeit) stellte das trinationale Projekt MARGE vor. Hierbei handelt es sich um ein INTERREG-Projekt, das soziale Innovation fördert. Anschließend stellte Frau Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner, Leiterin des Stadtplanungsamtes der Stadt Karlsruhe, das Räumliche Leitbild der Stadt Karlsruhe vor und konnte dabei auf die zuvor erläuterten grundlegenden Aspekte Bezug nehmen.

Am Nachmittag erläuterte Benoit Vimbert der Agentur für Städtebau und Stadtplanung des Ballungsraums Straßburg (ADEUS) Überlegungen zu Mobilitätskonzepten auf der lokalen, der städtischen und der großstädtischen Ebene für eine nachhaltige Stadt. Die Vorträge von Ivan Aćimović und Lilly Steffen der Stadt Freiburg über digitale Technologien und ihren Beitrag zu einer sozialeren, ökologischeren und dynamischeren Stadtentwicklung rundeten diese Online-Fortbildung ab.

Während des gesamten Seminars wurde die Rolle der Bürgerbeteiligung im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung hervorgehoben.

Diese von Margot Bonnafous vom Euro-Institut moderierte Fortbildung ermöglichte es den Teilnehmenden, neue Arbeitsweisen anhand des deutsch-französischen Vergleichs kennen zu lernen und sich über das Thema nachhaltige Stadtentwicklung auszutauschen. Neben der Fortbildung erhielten die Teilnehmenden einen Zugang zur Lernplattform des Euro-Instituts und konnten somit auf zahlreiche Ressourcen zurückgreifen.