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22.02.2018 11:48 Alter: 2 yrs

Elysee-Vertrag reloaded: deutsche und französische Schüler entwickeln Ideen für Elysee-Vertrag 2.0


Am 08. Februar 2018 trafen sich Elftklässler der Beruflichen Schulen Kehl mit gleichaltrigen Schülern vom Lycée Couffignal in Strasbourg, um sich über ihre Erfahrungen als Bewohner der deutsch-französischen Grenzregion auszutauschen. Welche Hindernisse gibt es aktuell für die Schüler, die den Schritt über die Grenze noch verhindern? Im Laufe des Vormittages erarbeiteten die Jugendlichen gemeinsam neue Ideen für einen Elysee-Vertrag 2.0.

Deutsch-französische Tage 2018

Die deutsch-französische Freundschaft wird jedes Jahr am 22. Januar, Datum der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags, gefeiert. Zu diesem Anlass organisiert das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) gemeinsam mit seinen Partnern 2018 mehr als 140 Projekte, um insbesondere jüngere Generationen auf die große Bedeutung der Kooperation und des Jugendaustauschs zwischen den beiden Ländern aufmerksam zu machen.

Anlässlich dieser Projektreihe „Deutsch-französische Tage 2018“ organisierten die INFOBEST Kehl/Strasbourg und das Euro-Institut Kehl eine interkulturelle deutsch-französische Schülerbegegnung in den Räumen des Lycée Couffignal in Strasbourg.

Jeweils etwa 20 Schüler der beiden teilnehmenden Schulen, alle zwischen 16 und 18 Jahren alt, lernten an diesem Vormittag die Grundlagen des Elysee-Vertrages und verschiedene grenzüberschreitende deutsch-französische Institutionen und Projekte in der Oberrheinregion kennen. Im Anschluss daran diskutierten Sie über ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen und  erarbeiteten gemeinsam ihre eigene Vorstellung von einem aktualisierten Elysee-Vertrag 2.0.

Sprache, Austausch, Information

Dabei stand vor allem der Wunsch nach mehr Sprachunterricht für die Sprache des Nachbarn im Vordergrund, sehr viele Schüler wünschten sich noch mehr Austauschprojekte zwischen deutschen und französischen Schülern, sowohl im interkulturellen als auch im sportlichen Bereich. Ebenso wünschten sich viele Jugendliche mehr Informationen über ihre Nachbarn.

Alle Schüler vereinte die Neugier an diesem Austausch und die Begeisterung für die interkulturelle Begegnung, die man anhand der Ergebnisse für den Elysee-Vertrag 2.0. erkennen konnte. Auf die Frage „Was würdet ihr gerne in einen aktualisierten Elysee-Vertrag integrieren?“ erklärte einer der Schüler: „Ich wünsche mir, dass der Frieden und der Freundschaftsvertrag, die unsere beiden Länder verbinden, niemals aufhören.“

Die INFOBEST Kehl/Strasbourg, grenzüberschreitende Informations- und Beratungsstelle für Bürger, Unternehmen und Verwaltungen und das Euro-Institut, aktiv im Bereich grenzüberschreitende Fortbildung und Zusammenarbeit, ermöglichten den teilnehmenden Jugendlichen, sich ganz konkret damit zu befassen, was die beiden Nachbarländer der Oberrheinregion verbindet und ihre eigenen interkulturellen Kompetenzen zu erweitern.

Weitere Hinweise zu den deutsch-französischen Tagen unter www.dfjw.org oder in den sozialen Medien unter #JFA18.