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30.11.2020 09:13 Alter: 133 days

Offizielle Veröffentlichung der Folgenabschätzung zu den Auswirkungen der Coronakrise in Grenzregionen


Am 20. November 2020 nahm das Euro-Institut an einem Online-Workshop teil, der vom Institute for Transnational and Euregional cross border cooperation and Mobility/ITEM an der Universität Maastricht veranstaltet wurde, um die Ergebnisse der Folgenabschätzung Maßnahmen im Kampf gegen COVID-19 zu diskutieren, die während der „1. Welle“ eingeführt wurden. Anlässlich der offiziellen Veröffentlichung der Studie diskutierten die Herausgeber und Nathalie Verschelde von der GD Regio der Europäischen Kommission vor 60 Personen die Lehren aus der COVID-19-Krise in den europäischen Grenzregionen. Sie identifizierten gemeinsame Herausforderungen, auch wenn die Erfahrungen in jeder Region unterschiedlich waren.

 

Viele Grenzen wurden im Frühjahr geschlossen, weil sich die Regierungen nicht auf Maßnahmen zum Kampf gegen Corona geeinigt hatten, und nicht wirklich aus sanitären Gründen. Es wurde eine Koordination eingerichtet, um die negativen Auswirkungen der nationalen Maßnahmen auf das tägliche Leben und die Wirtschaft in den Grenzregionen zu mildern. Zum Zeitpunkt der zweiten Pandemiewelle lassen sich Fortschritte und Erwartungen im Krisenmanagement in den Grenzregionen beobachten.

 

Zur Erinnerung: 4 Institute des TEIN haben zwischen März und Juli 2020 an dieser Studie gearbeitet: das Euro-Institut (Oberrhein), ITEM Maastricht (Euregio Maas-Rhein zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden), das Centre for Cross Border Studies/CCBS (irisch-nordirische Grenze) und das Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION der Europa-Universität Viadrina de Frankfurt an der Oder (Frankfurt [Oder] und Słubice und allgemeiner die deutsch-polnische Grenze). Sie analysierten die Auswirkungen der Krise auf die europäische Integration (Diskriminierung, Grundrechte), die wirtschaftliche Entwicklung und den sozialen Zusammenhalt (grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Gefühle). Die Studie wird in englischer und für den Oberrhein in deutscher Sprache veröffentlicht. Für die vier Gebiete ist auch eine Zusammenfassung in Französisch und Deutsch verfügbar.

 

Weitere Informationen

 

Auf der Website von TEIN

 

Auf der Website des ITEM

 

Die Downloadversion der Studie steht Ihnen in englischer Sprache und in deutscher Sprache (Kapitel zum Oberrhein) in unserer Rubrik "Dokumentation" zur Verfügung.

 

Hier stehen Ihnen die Präsentationen während des Workshops zur Verfügung, die die Ergebnisse der jeweiligen Studien kurz zusammenfassen.