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01.03.2021 17:48 Alter: 2 yrs

ALTERNA: Dritte Sitzung der Expertengruppe für Kinderschutz


Unsere Expertengruppe[1] traf sich erneut per Videokonferenz am Donnerstag, den 18. Februar 2021, im Rahmen des ALTERNA-Kleinprojekts, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung über das Programm Interreg (V) Oberrhein kofinanziert wird.
Diesmal lag das Augenmerk auf zwei in Frankreich existierenden Maßnahmen im Bereich Kinderschutz: die Fachkraft für soziale und familiäre Intervention (technicien*ne en intervention sociale et familiale) und die sozialpädagogische Familienhilfe (aide éducative à domicile). Die deutschen Expert*innen konnten ihre zahlreichen Fragen an die französischen Expert*innen stellen. Durch diesen Austausch wurden den Experten noch einmal die Besonderheiten beider Systeme bewusst. Was auf der einen Seite innovativ sein kann, ist es nicht zwangsläufig auf der anderen Seite, das Wort „Prävention“ umfasst nicht unbedingt dasselbe wie das Wort „prévention“ im Französischen, die Verteilung der Kompetenzen ist nicht dieselbe... All diese Gesichtspunkte machen den gesamten Mehrwert dieser Diskussionen aus, die es am Ende ermöglichen werden, sowohl ein Online-Inventar als auch eine Broschüre über alternative Maßnahmen zur Fremdunterbringung zu erarbeiten.
Die Experten beabsichtigen, sich im April erneut zu treffen, um ihre Arbeit fortzusetzen. Auf der Tagesordnung steht die Untersuchung neuer Maßnahmen sowie die Erstellung eines Fragebogens, der an Familien verteilt werden soll, um ihren Informationsbedarf zu ermitteln und bestmöglich zu erfüllen.


[1] Collectivité européenne d’Alsace, Landratsamt Ortenaukreis, Jugendamt Rastatt, Association Régionale Spécialisée d’action sociale, d’Éducation et d’Animation, Evangelische Hochschule Freiburg, ESEIS (École Supérieure Européenne de l’Intervention Sociale), Euro-Institut