Aktuelles

30.04.2021 16:04 Alter: 7 days

(Re-) Bordering Europe? Views and Voices of Citizens and Non-Citizens


Vom 15. März bis 8. April fand unter der Leitung von Eithne Knappitsch, Fachhochschule Kärnten und damit TEIN-Mitglied, sowie Svetlana Buko und SIETAR Austria im Rahmen des TEIN4Citizens-Projekts, das Projekt (Re-)Bordering Europe? Views and Voices of Citizens and Non-Citizens; a digital story-telling project statt, das 54 Studierende aus über 10 verschiedenen Ländern Europas und darüber hinaus vereinte.

 

Die Studierenden stammten aus vier verschiedenen Universitäten, der Fachhochschule Kärnten (Österreich), der Universität Straßburg (Frankreich), der Universität Ljubljana (Slowenien), sowie der Technischen Universität Liberec (Tschechien).

 

Ziel des Projekts war, den Studierenden in interkulturellen Teams zu ermöglichen, die Veränderung von EU-Grenzen zu lernen, zu verfolgen und darüber nachzudenken, während sie gleichzeitig digitale Geschichten zu den 5 verschiedenen Grenzen entwarfen. Dabei kamen vielseitige technische Plattformen und Werkzeuge wie Zoom und Miro zum Einsatz. Für die Studierenden brachte dieses Projekt daher nicht nur einen Mehrwert an Sachkenntnissen über EU-Grenzen oder interkultureller Teamarbeit auf Distanz, sondern auch viele neue digitale Fähigkeiten, wie das Drehen von Online-Videos.

 

Die neu erworbenen Sachkenntnisse wiederum führten zu einem besseren Verständnis der EU-Grenzen in Zeiten vor der Corona-Pandemie, aber auch und insbesondere in Zeiten der aktuellen Krise, als Grenzen und deren Schließung verstärkt in das Bewusstsein der Menschen über die Grenzregionen hinaus gelangten.

 

Dabei wurde den Teilnehmenden u.a. deutlich, dass

 

  • Verschiedene Gebiete in grenzüberschreitenden Regionen stark voneinander abhängig sind, insbesondere in Bezug auf Wirtschaft und Arbeit

  • Eine Steuerung der Grenzregionen ausschließlich von der zentralen Landesregierung für die Bewohner*innen vor Ort Schwierigkeiten bereiten könnte

  • Die Corona-Pandemie die Grenzregionen und Personen, die regelmäßig die Grenze überqueren am stärksten getroffen hat

 

Sie können den Inhalt des Projekts in diesem Video ansehen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Projektwebsite unseres TEIN-Netzwerks.