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Abschlussveranstaltung des Projekts BorderLabs CE – 10.06.2026
Was verbindet grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Raumplanung, partizipative Governance und die Überwindung von Hindernissen? Das Projekt Borderlabs CE! Anne Thevenet hatte das Vergnügen, an der Abschlussveranstaltung des Projekts im Europäischen Ausschuss der Regionen in Brüssel teilzunehmen und dort einen Beitrag zu leisten, indem sie die Erfahrungen des Euro-Instituts bei der Förderung des grenzüberschreitenden bürgerschaftlichen Engagements vorstellte. Die wichtigsten Ergebnisse des Projekts können Sie in der „Charta für partizipative grenzüberschreitende Governance in Mitteleuropa“ hier einsehen: https://lnkd.in/ePBBy7FZ.
Hier sind die Erkenntnisse, die Anne Thevenet von dieser Konferenz mitnehmen konnte:
- Eine Karte einer grenzüberschreitenden Region, die auf gemeinsamen Indikatoren basiert und vor allem keine Verwaltungsgrenzen enthält, ist von großer Bedeutung und ermöglicht ein besseres Verständnis des Gebiets.
- Es besteht ein Unterschied zwischen der „Vision“ (die nicht realistisch sein muss) und der „strategischen Planung“.
- Wir müssen dringend vermeiden, das Rad neu zu erfinden, sondern vielmehr über unseren alltäglichen Horizont hinausblicken, um zu sehen, was anderswo bereits umgesetzt wurde.
- Die Politikgestaltung benötigt mehr denn je das Engagement der Bürger: Dies ist heute ein wesentliches Mittel zur Wahrung der Demokratie.
- Zusammenarbeit sowie ein neutraler und objektiver Ansatz sind für jeden partizipativen Governance-Prozess in einem grenzüberschreitenden Kontext von grundlegender Bedeutung.
- Die Überwindung von Hindernissen erfordert Dialog, Kreativität, Vertrauen und Geduld.
- Wir beobachten in vielen europäischen Ländern eine „Rezentralisierung“: Warum sollten wir diese Gelegenheit nicht nutzen, um auf nationaler Ebene auf grenzüberschreitende Hindernisse aufmerksam zu machen, denn dort liegt oft die Macht, diese zu beseitigen?
Vielen Dank an den Central European Service for Cross-Border Initiatives (CESCI) für die Einladung und vielen Dank an alle Partner des Projekts BordersLabs CE.
Foto: Euro-Institut