Lokale und grenzüberschreitende Kulturpolitik

Ein deutsch-französisch-schweizerischer Überblick

Kulturpolitik bildet die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Wertschätzung des kulturellen Erbes und Innovationen im Kulturbereich. Sie ist unerlässlicher Bestandteil der Demokratie, da sie die Meinungsfreiheit, Debattenkultur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert. Die grenzüberschreitende kulturelle Zusammenarbeit trägt dazu bei, aus den Grenzen und Unterschieden eine Verbindung statt einer Barriere zu bilden.

Mithilfe seiner Städte mit internationaler Ausstrahlung, eines reichen gemeinsamen Erbes, sowie innovativen und mobilen Künstlern, bildet der kulturelle Austausch zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz das Herzstück der politischen Strategien in den lokalen, regionalen und grenzüberschreitenden Institutionen am Oberrhein.

Dieses Seminar bietet den Kulturverwaltungen und –einrichtungen die Möglichkeit, den Kontext der Nachbarregionen besser zu verstehen und über Möglichkeiten, den kulturellen Austausch vor Ort zu fördern, nachzudenken.


Zielsetzungen des Seminars

  • Identifizieren der Akteure der regionalen und lokalen Kulturpolitik in Deutschland, Frankreich und der Schweiz

  • Kennenlernen der Besonderheiten und kulturellen Prioritäten der Nachbarregionen im Bereich des künstlerischen Schaffens, der Verbreitung und Vermittlung von Kultur

  • Information zu den Corona-Hilfspaketen für Kulturschaffende am Oberrhein

  • Sich von bestehenden Kooperationen inspirieren lassen, um neue Formen zu entwickeln oder zu fördern


Didaktische Methoden

  • Vorträge

  • Diskussionen

  • Gruppenarbeit


Zielgruppe

Landes- und Kommunalbehörden am Oberrhein, sowie kulturelle Einrichtungen und alle weiteren Interessierten


Was ist zu beachten?

  • Das Seminar wird simultan gedolmetscht.

  • Nicht behandelte Themen: Denkmalpflege, Archiv, Archäologie und Kunstunterricht an der Schule.

  • Anmeldeschluss: 06.09.2021