Die berufliche Erstausbildung in Deutschland und Frankreich - Strukturen, Akteure, Spezifika

Programm und Dokumentation

In Zeiten, in denen in Europa einerseits ein Mangel an Fachkräften und andererseits eine teilweise extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit problematisch sind, steht die berufliche Bildung im Fokus des Interesses. Wie kann es den Systemen der beruflichen Bildung gelingen, möglichst viele Jugendliche erfolgreich auf das Berufsleben vorzubereiten? Welche Merkmale sind, bezogen auf die Beispiele Frankreich und Deutschland, charakteristisch für die jeweiligen Strukturen und Abläufe und welche institutionellen Akteure sind für die berufliche Erstausbildung verantwortlich? Das vorliegende Seminar gab den Teilnehmenden zunächst einen Überblick über die Systeme der beruflichen Erstausbildung in Deutschland und Frankreich verschaffen, bevor in einem zweiten Schrift gefragt wurde, auf welche Weise die Jugendlichen bei der Wahl ihrer Ausbildung beraten und unterstützt werden, was Ausbilder und Lehrkräfte tun, um möglichst viele Auszubildende zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu führen und wie es um die Perspektiven der Auszubildenden bestellt ist.

Weiterführende Informationen (Broschüre zur Beruflichen Bildung in Baden-Württemberg des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg)


Moderation: Margot BONNAFOUS, Fortbildungsreferentin, Euro-Institut

09:00 - Eröffnung des Seminars - Fragestellung und Zielsetzungen

Margot BONNAFOUS, Euro-Institut
 

09:30 - Überblick über die Organisation der beruflichen Erstausbildung in Frankreich

Guillaume ARNOULD, Rectorat de l'Académie de Strasbourg, Delegation Académique à la Formation Professionnelle Initiale et continue

 

10:15 - Überblick über die Organisation der beruflichen Erstausbildung in Deutschland mit dem Schwerpunkt der dualen Ausbildung

Beitrag von Marthe GEIBEN, Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn

11:00 - PAUSE

 

11:20 - Mit Hilfe welcher Maßnahmen werden Jugendliche in Deutschland und Frankreich auf die Ausbildungs- und Berufswahl vorbereitet ?

Beitrag von Peter DEGENKOLBE, Agentur für Arbeit
Emmanuel PERCQ, Rectorat de l'Académie de Strasbourg
Fragen

 

12:15 - MITTAGSPAUSE


13:45 - Vorträge

Welche Profile weisen Auszubildende in Deutschland auf und wie werden sie in der Berufsschule, ergänzend zur betrieblichen Ausbildung, gefördert ?
Peter CLEISS, Leiter Berufliche Schulen Kehl

Welche Profile weisen Auszubildende in Frankreich auf und wie werden sie in Betrieben, Ausbildungszentren und beruflichen Schulen, gefördert ?
Guillaume ARNOULD, Rectorat de l'Académie de Strasbourg, Delegation Académique à la Formation Professionnelle Initiale et continue

 

14:30 - Erfahrungsbericht aus Deutschland - Das Unternehmen als wesentlicher Partner bei der betrieblichen Ausbildung

Beiträge von Bernd WIEGELE, BSW Anlagenbau und Ausbildung GmbH: Beitrag I (Die Duale Ausbildung),

Beitrag II (Das Ausbildungszentrum BSW)Beitrag III (Das REVE-Projekt)

 

15:00 - Erfahrungsbericht aus Frankreich - Aufgaben und Funktionsweise eines Centre de Formation d'apprentis (Ausbildungszentrum)

Beitrag von Jean-Claude HALLER, Directeur régional Emploi Formation, Pôle Formation CCI

 

15:30 - PAUSE

 

15:45 - DISKUSSION : Was sind die aktuellen Anforderungen, aus Sicht des Arbeitsmarktes und der Auszubildenden, an die Systeme der beruflichen Bildung ?

Emmanuel PERCQ, Rectorat de l'Académie de Strasbourg
Peter CLEISS, Leiter Berufliche Schulen Kehl
Jean-Claude HALLER, Directeur régional Emploi Formation, Pôle Formation CCI
Bernd WIEGELE, BSW Anlagenbau und Ausbildung GmbH

ZUSAMMENFASSUNG

 

16:45 - Ende des Seminars