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Deutsch-Französisches Forum: Arbeitsschutz über Grenzen hinweg

Sicheres Arbeiten im (Klima)Wandel - Herausforderungen für den Ausbau erneuerbarer Energien

Die mit dem Klimawandel verbundenen Einflüsse auf das Wetter -Hitze, Starkregen, Überschwemmungen, Waldbrände und Trockenheit- beeinflussen den Arbeitsschutz in komplexer Weise. Bereits im Jahr 2017 veröffentlichte die International Labour Organization (ILO) einen Bericht über die Auswirkungen des Klimawandels und die damit entstehenden Gefährdungen für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer: Die Änderung des Klimas beeinflusst die Art, Schwere und Häufigkeit von Arbeitsunfällen und berufsbedingten Erkrankungen. In vielen Berufsfeldern sind Arbeitnehmer den, durch den Klimawandel steigenden Belastungen, wie Wärme und Sonnenstrahlung ausgesetzt, weshalb wir für dieses Thema in diesem Forum sensibilisieren wollen.

Die Förderung erneuerbarer Energien in Frankreich und Deutschland führt zu einer Verschiebung von wirtschaftlichen Interessen und Tätigkeitsbereichen. Für die regenerative Energiegewinnung wie z.B. Photovoltaik, Windenergie und Stoffrecycling sollte der Arbeitsschutz Planung, Errichtung, Betrieb, Wartung und Rückbau berücksichtigen. Für potenziell betroffene Berufsgruppen steigt die Intensität der Belastungen und es kann zu einer Verschiebung von Arbeitsaufgaben kommen. Durch neue Anforderungen können bekannte Risiken zu neuen Herausforderungen werden. Hierzu gehören z.B. Absturzgefahren, elektrische Risiken und psychische Belastungen. Dies führt dazu, dass eine Anpassung von Prävention und Arbeitsschutzorganisation erforderlich werden kann sowie geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen.

Das Forum richtete sich an Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Sicherheitsfachkräfte, Personal- und Behördenvertreter, Bauherren, Fachplaner, sowie alle interessierten Arbeitsschutzakteure. Es bot die Möglichkeit zum Austausch und eröffnet die Chance, bewährte Arbeitsverfahren auf neue Arbeitsaufgaben anzupassen.


Moderation: Anne THEVENET, Stellvertretende Direktorin, Euro-Institut

Eröffnung des Forums

Irène WEISS, Conseillère Régionale, Région Grand Est

Angélique ALBERTI, Directrice régionale de l'économie, de l'emploi, du travail et des solidarités, DREETS Grand Est

Johann CAHUEAU, Regierungspräsidium Freiburg


Klimawandel: was kommt noch auf uns zu?

Dagmar B. VEIGEL, Leitung Kompetenzstelle Arbeitspsychologie, Regierungspräsidium Stuttgart
Gérard FLEURY, Institut national de recherche et de sécurité pour la prévention des accidents du travail et des maladies professionnelles (INRS)


Windenergie, aber sicher!

Einleitung

◗ Philipp RECH, Sachbearbeiter, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd

 

Baustellenbesichtigung + Expertengruppe = Erkenntnisse gesichert!

Carine LOEWENGUTH, Ingénieure de prévention, DREETS Grand Est
Friedemann SCHMIDT, Stadtgewerbeamtsrat, Stadt Freiburg im Breisgau
Marco SCHWÖBEL, HSE Director Central & Northern Europe, ENERCON GmbH


Arbeiten im Freien - Frische Luft, noch gesund?

Einleitung

◗ Julien EGGENSCHWILLER, Responsable de l'Unité en charge des questions de santé et sécurité au travail, DREETS Grand Est

 

Hitze und UV: Klimawandel am Arbeitsplatz

Auswirkungen geänderter Umweltbedingungen auf die Arbeit und den Menschen

◗ Thomas JUNGMANN, Facharzt für Arbeitsmedizin, Arbeitsmedizinischer Dienst der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

 

Klimawandel am Arbeitsplatz: Prävention von UV-Exposition

◗ Dr. Françoise TANKWA, médecin du travail du groupe Électricité de Strasbourg

 

Arbeitsintensität als Quelle psychischer Belastung

◗ Dagmar B. VEIGEL, Leitung Kompetenzstelle Arbeitspsychologie, Regierungspräsidium Stuttgart


Solarenergie: zwischen Licht und Schatten

Einleitung

Leistung, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Sicherheit

◗ Jacques BALZER, Ingénieur conseil, caisse d’assurance retraite et de la santé au travail (Carsat) Alsace-Moselle

 

Hochgelegene Arbeitsplätze - Sichere Montage und Wartung von Solaranlagen

◗ Dr.-Ing. Joachim SCHULZE, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)

 

Diskussionsrunde

moderiert von Jacques BALZER

Lionel HESTIN, Entreprise VOLTEC SOLAR
Bruno KAUFMAN und Laurent HOFFMANN, Entreprise SOVEC Energie
◗ François DO CABO, Nadir AMRANI, Ghita PILIERE und Blandine VALENTINI, Entreprise SOPREMA
Reiner ULLMANN, Firma ELEKTRO ULLMANN
◗ Sophie MOREAU, Ville et Eurométropole de Strasbourg

 

Batterie Speicher: die Gefahr von Morgen?

◗ Lars KOPKA, Fachreferent Fahrzeugelektrik, Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)


Organisateurs / Veranstalter

Videorückblick auf 30 Jahre Zusammenarbeit in der Gruppe „Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz über die Grenzen hinweg“

Quelle Bilder: Euro-Institut

Kontakt

Anne Thevenet
Stellvertretende Direktorin
Tel.: +49 (0) 7851 / 7407-28
E-Mail: thevenet@euroinstitut.org


Virginie Conte
Projektmanagerin
Tel.: +49 (0) 7851 / 7407-23
E-Mail: conte@euroinstitut.org

26.11.2024

Hauptsitz der Region Grand Est, Straßburg

Programm

Arbeitsschutzsystem

Seit dem Jahr 1994 besteht der Lenkungsausschuss "Arbeitsschutz über Grenzen hinweg“, der unter der Koordination des Euro-Instituts Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Behörden und Institutionen am Oberrhein beiderseits der Grenze versammelt. Ein wichtiges Ziel dieser deutsch-französischen Zusammenarbeit ist, das Arbeitsschutzsystem des Nachbarlandes besser kennenzulernen und den Austausch von Informationen und "Best Practices“ im Arbeitsschutz zu fördern.

Der Lenkungsausschuss hat in diesem Jahr die Dokumentation "Arbeitsschutz über Grenzen hinweg - Behörden und Institutionen der deutsch-französischen Arbeitsgruppe" aktualisiert. Die PDF-Version steht Ihnen unter dem folgenden Link zum Download zur Verfügung.

Glossar "Arbeitsschutz"

Seit 1994 treffen sich die deutschen und französischen Akteure des Arbeitsschutzes, unterstützt durch das Euro-Institut, Institut für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, zum Austausch, um das gegenseitige Verständnis und eine bessere Zusammenarbeit zu fördern. Deshalb beschlossen diese Akteure, ein Glossar zu erarbeiten und regelmäßig zu ergänzen, in dem Wörter und Ausdrücke aus der beruflichen Praxis gelistet werden, für die es in bestehenden Werken keine relevanten Übersetzungen gibt. Das vorliegende Glossar erhebt somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dieses Instrument, das den im Bereich der Gesundheit und der Sicherheit am Arbeitsplatz tätigen Personen die Praxis erleichtert, möchten wir Ihnen heute in der vorliegenden Veröffentlichung zur Verfügung stellen.